Die Schönen Dinge
Sind Gefährlich

VÖ: 20.03.2020 Toni Kater Records
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TEXTE

  • Viel zu schöner Ort

    Deine Wolken zerschellen vor unserem Garten,
    Hoch auf dem Berg,
    Und Nebel steigen aus allen Poren,
    Ich atme, ich atme dich ein.

    Oh, du schöner, viel zu schöner Ort,
    Warum muss ich heute schon fort?
    Oh, du schöner, viel zu schöner Mann,
    Bitte sieh mich nie wieder, nie wieder,
    Nie mehr so an.

    Kein Gedanke hat mich hier gequält,
    Hab in deinen Armen die schönsten
    Träume gewählt.
    Nichts als das Blau und die Zeit,
    Was werd´ ich nur ohne dich tun?

    Oh, du schöner, viel zu schöner Ort,
    Warum muss ich heute schon fort?
    Oh, du schöne Frau oder Mann,
    Bitte sieh mich nie wieder, nie wieder,
    Nie mehr so an.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Parallel

    Der Sommer war viel zu schön,
    Und was wir sahen, war viel zu gut,
    Und was wir wollten, war viel zu viel,
    Um es nur einmal zu tun.

    Ich will keinen Trauerflor,
    Kein Mitleid aus Blumenbeeten,
    Ich will Menschen lachen sehen,
    Ich will Musik und Witze hören.

    Und wenn der Wind kommt, weiß ich,
    Dass du es bist, und wenn ich lach, lach ich dich.
    Und wenn ich träume, weiß ich,
    Dass du es bist, denn
    Unsere Bahnen laufen nur parallel.

    Wir sind zwei Teilchen
    Im gleichen Sonnensystem,
    Grad nur voneinander weit entfernt.

    Und wenn der Wind kommt, weiß ich,
    Dass du es bist, und wenn ich lach, lach ich dich.
    Und wenn ich träume, weiß ich,
    Dass du es bist, denn
    Unsere Bahnen laufen nur parallel.

    Und wenn ich träume, weiß ich,
    Dass du es bist, und wenn ich denk, denkst du mit.
    Und wenn ich singe, weiß ich,
    Dass du mich hörst, denn
    Unsere Bahnen laufen nur parallel.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Nur noch Vulkane

    Für dich lerne ich Italienisch,
    Um die Farben der Luft ein bißchen
    Zu berühren.

    Immer, wenn ich bei dir bin,
    Fallen mir nur noch Vulkane ein,
    Alles, was ich gewollt hab, ist weg.
    Immer, wenn ich vor dir steh,
    Weiß ich, dass alles möglich ist,
    Wenn es bleibt wie in diesem Moment.

    Doch ich weiß, es geht immer
    Von Insel zu Insel,
    Mein Boot ist grad oben,
    Doch bald kommen Zweifel
    Und Fragen, und Pläne, Gewissen,
    Denn leicht ist nur das,
    Was jeder gern trägt.

    Immer, wenn ich bei dir bin,
    Fallen mir nur noch Vulkane ein,
    Alles, was ich gewollt hab, ist weg.
    Immer, wenn ich vor dir steh,
    Weiß ich, dass alles möglich ist,
    Wenn es bleibt wie in diesem Moment.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Mosaik

    Manchmal denke ich,
    Dass ich von einem anderen Stern bin.
    Und dann seh ich all die Anderen,
    Die das Gleiche denken.
    Langsam steig ich
    Auf den höchsten Berg in meinem Leben,
    Um für einen Augenblick zu sehen,
    Worum´s hier geht.

    Jedes Wort und jede Wahrheit
    Wird kurz das, wofür es da ist,
    Wenn man ab und zu nicht das
    Tut, was man denkt, das wir tun.
    Alle Steine, die ich finde,
    Wären ein großes Mosaikbild,
    Aber kein einziger Stein
    Will neben dem anderen sein.

    Jeden Abend reib ich mir
    Den Dreck aus meinen Augen
    Und seh mir die Rückseiten
    Aller Möglichkeiten an.
    Der Teufel muss ein guter Tänzer sein,
    Sonst würde ihm keiner auf die
    Tanzfläche folgen.

    Jedes Wort und jede Wahrheit
    Wird kurz das, wofür es da ist,
    Wenn man ab und zu nicht das
    Tut, was man denkt, das wir tun.
    Alle Steine, die ich finde,
    Wären ein großes Mosaikbild,
    Aber kein einziger Stein
    Will neben dem anderen sein.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Jeder für sich

    Ein Mensch hat zwei Arme und Beine,
    Manchmal auch nicht oder auch mehr,
    Hat einen Schwanz oder eine Muschi oder beides,
    Und manchmal ist die Stelle leer.
    Ein Mensch hat Augen und Ohren,
    Doch nicht jeder hört und sieht,
    Was auf der Straße, gegenüber
    Oder mit sich selbst geschieht.
    Ein Mensch hat ein Herz mit einem Rhythmus,
    Doch keiner davon schlägt gleich,
    In seinem Kopf ist Platz zum Denken,
    Doch kein Platz reicht.
    Ein Mensch ist sehr verletzlich,
    Und verletzen kann er gut,
    Weiß sich irgendwie zu helfen
    Und weiß doch nie, was er tut.

    Jeder für sich ist für sich, und du weißt nicht,
    Was jeder für sich, nur für sich ist, und was er denkt,
    Wer soll, wer kann das, wer will das verstehen,
    Das menschliche Wesen und sein Benehmen.

    Ein Mensch hat Hände und Füße,
    Mit denen er handelt oder läuft,
    Einen Mund, um was zu sagen,
    Mit dem er seinen Frust ersäuft.
    Dieses Netzwerk aus Sensoren,
    Informationen rein und raus,
    Doch eine Meinung hält oft schon die andere nicht aus.
    Der Mensch braucht seine Träume
    Und etwas, das er liebt,
    Doch Liebe muss man pflegen,
    Sonst wird der Mensch zum Biest,
    Und dieses Biest sieht keine Augen,
    Keine Seele und kein Herz,
    Und nichts ist unberechenbarer
    Als ungestillter Schmerz.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Ich will leben

    Ich brauche keinen Turnschuh mit Licht am Fuss
    Ich brauche keine Messuhr für meinen Puls
    Ich brauche keine Vertäfelung im Dachgeschoss
    Ich brauche keine Handtasche mit Zahlenschloss
    Ich will leben, ich will leben!
    Ich brauche keine Füllung aus Gold im Zahn
    Ich brauch nicht fünfzig Shampoos im Regal
    Ich brauche keine Meinung zu jeden Produkt
    Ich brauche keine Meinung, die meine schluckt
    Ich will leben, ich will leben!
    Und nicht hier sein, nur um zu existieren
    Ich will leben, ich will leben!
    Und nicht irgendwelche Klischees erfüllen
    Ich brauche frische Luft, ich brauche etwas Stil
    Ich brauche deine Liebe, sonst brauche ich nicht viel
    Ich brauch den Tag zum Gucken, ich brauch die Nacht zum Sehen
    Ich brauch die Welt zum Denken, und das All zum Anflehen
    Ich brauche frische Luft, brauche Stil
    Ich brauche deine Liebe, sonst brauche ich nicht viel
    Ich brauch den Tag zum Gucken, ich brauch die Nacht für dich
    Ich brauch die Welt zum Denken und das All für mich
    Ich will leben!
    Und nicht hier sein, um nur zu funktionieren
    Ich will leben, lieber leben!
    Und nicht irgendwelche Klischees erfüllen
    Ich will leben, ich will leben!
    Und die Welt nicht nur auf dem Bildschirm sehen
    Ich will leben, ich will leben!
    Und will lieben und hoffen und Fehler begehen
    Ich brauche keinen Spiralschneider
    Ich brauche keinen Elite- Kugelschreiber
    Ich brauche keine Edelstahl-Abzugshaube
    Brauch keinen Flachfaltenfilter, wenn ich staubsauge
    Ich brauche keinen Mocha- Cookie- Crumble-
    Frappuccino
    Ich brauch keinen Frozen Jogurt
    Wonderpots vorm Kino
    Ich brauch keine komplizierten Untermenüs
    Ich brauche keine Treuepunkte-Garantie
    Ich will leben, ich will leben…

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Friendship & Love

    Diese breite Straße
    Schien am Anfang endlos, weit und leer,
    Tage waren wie Jahre,
    Und ich dachte, es geht nie vorbei.

    Friendship & Love
    Sonne wird zu Regen, wird zu Schnee,
    Friendship & Love
    Unter jedem Eis liegt ein See.

    Unterm Staub die Hoffnung,
    Halb gelöscht und halb bereit zum Sprung,
    Liegt auf einmal alles
    Hinter mir, was ich nie vor mir liegen sah.

    Friendship & Love
    Sonne wird zu Regen wird zu Schnee,
    Friendship & Love
    Unter jedem Eis liegt ein See.

    Friendship & Love
    Namen zieren wie Sterne meinen Weg,
    Friendship & Love
    Unter jedem Eis schweigt ein See.

    Diese breite Straße
    Ist weit aber nicht endlos,
    Wie die Schlangen will ich
    Mich häuten und verzeihen.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Fische, die alles sagen

    Manchmal wär ich gern wie Fische,
    Die alles sagen,
    Ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen.

    Ganz egal, was ich tue, was ich erkläre,
    Es ist nie das, was es meint.
    Ungeduld ist immer schneller,
    Als meine Zunge von meinem Herzen begreift.

    Manchmal wär ich gern wie Fische,
    Die alles sagen,
    Ohne auch nur ein einziges Wort zu sagen.

    Wie oft hab ich versucht, das Licht
    Unter Wasser zu greifen, zu berühren,
    Doch immer war es längst in tausend anderen
    Gestalten, nicht zu halten und längst fort.

    Manchmal wär ich so gerne wie Fische,
    Die nichts sagen,
    Und sich nie mit einem einzigen Wort
    Jemals beklagen.

    Wolken ziehen wie Wasserfarben
    Über meinem Puls vorüber,
    Könnte ich nur einmal sagen,
    Wie du fehlst und wieviel lieber
    Ich mit dir hier wär…

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Dieser Augenblick

    Verkaufst du mir die Welt?
    Für einen Tag, für ein paar Stunden,
    Um einmal hier zu stehen
    Und nichts anderes als das, was ist zu sehen.
    Die Gebirge haben Zeit.
    Vögel fliegen weit und weiter.
    Wir rennen und rennen und rennen
    Vor uns weg.
    Ich seh einen Himmel,
    Ohne Religionen, ohne Werte.
    Einen Himmel ohne Maschinen,
    Einfach blau, unendlich weit und leer,
    Wie jetzt, jetzt.
    Dieser Augenblick ist jetzt
    Dieser Augenblick ist jetzt
    No control, no control, jetzt.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Die schönen Dinge sind gefährlich

    Nasse Haare, Schaum im Wind,
    Weit weg jeder Ort,
    Deine Tiefe wütet blind
    Und reißt mich fort.

    Oh, erinner´ dich,
    Die schönen Dinge sind gefährlich
    Gefährde mich.

    Telefonkabel
    Summen leise,
    Und die Nachricht ist längst durch,
    Die ganze Welt weiß es.

    Oh, erinner´ dich,
    Die schönen Dinge sind gefährlich
    Gefährde mich.

    Tornados, Sabotage,
    Katastrophen rings um mich,
    Dürre, Frost, Systemversagen,
    Ich will lieber dich.

    Oh, erinner´ mich,
    Die schönen Dinge sind gefährlich
    Gefährde mich.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)

  • Bist du noch bei mir

    Wir stehen jeden Morgen auf
    Und waschen uns die Hände.
    Wir wischen uns von den Augen,
    Was uns nachts im Weg stand.

    Bist du noch bei mir,
    Wenn ich alt und hässlich bin?
    Bist du noch hier,
    Wenn mein Königreich versinkt?
    Bist du noch bei mir,
    Wenn ich schwach und müde bin?
    Bringst du mich noch zum Lachen,
    Wenn ich nicht mehr weiß, warum?

    Du bist mir so vertraut
    Wie der Duft von Regen,
    Im Sommer, der wie ein Traum mich schützt,
    Solang der Winter dauert.

    Bist du noch bei mir,
    Wenn ich alt und hässlich bin?
    Bist du noch hier,
    Wenn mein Königreich zerrinnt?
    Bist du noch bei mir,
    Wenn ich nichts mehr kann?
    Bringst du mich noch zum Lachen,
    Wenn ich nichts mehr weiß?

    Wir beten und versuchen, was richtig ist,
    Doch das Geheimnis hinter allem
    Fanden wir nicht.
    Wir haben noch kein Geheimnis gelöst…
    Wir haben noch nie ein Geheimnis gelöst.

    (Text & Musik: Anett Ecklebe)